Seiltanz

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Elternzeit auf Teneriffa

Wir haben uns für drei gemeinsame Elternzeitmonate entschieden und im gleichen Zuge ’natürlich‘ auch dafür, diese für das Reisen zu nutzen. Wie bei allen anderen auch, hat uns Covid natürlich einige Pläne durcheinander geworfen. Da das abzusehen war, haben wir neben einem Plan A auch Plan B, C und D gehabt. Schlussendlich entschieden wir uns im April dazu, den Mai auf Teneriffa zu verbringen und dann spontan weiterzuplanen.

Was wir dort erlebt und gesehen haben, wie die Versorgung mit Windeln & Brei geklappt hat und was ich sonst noch lernen durfte erfahrt ihr in diesem Post.

Die erste Reise mit Kind

Teneriffa war unsere erste richtige Reise mit Kind und wir mussten uns alle erstmal an die Situation gewöhnen. Ich habe mich anfangs etwas schwer getan zu akzeptieren, dass wir mit dem Kleinen einfach nicht das volle Programm fahren können. Schlussendlich war es dann so, dass wir jeden zweiten Tag einen Ausflug oder Wanderung gemacht haben und den anderen Tag in der Unterkunft verbracht haben.

Da ist aber sicherlich jede Familie anders. Unser Kleiner ist einfach gerne Zuhause. Von wem er das wohl hat? ;-)

Unsere Ausflüge und Wanderungen mit Kleindkind

In der Karte habe ich euch wie gewohnt unsere Unterkünfte, Ausflugstipps und Wanderungen abgespeichert. Für den Nationalpark Rural de Anaga haben wir leider vergessen im Vorfeld Permits zu organisieren.
Für Wanderungen habe ich oft auf Komoot gestöbert um etwas Passendes für uns zu finden. Passend heißt in unserem Fall eine eher kurze Tour mit nicht allzu vielen Höhenmetern, aber die Aussicht darf natürlich trotzdem schön sein. Unsere Touren stelle ich euch aber in einem weiteren Post noch genauer vor.

Zudem sollte die Fahrzeit von der Unterkunft einigermaßen akzeptabel sein, sonst ist die Stimmung beim Kleinen schon vor der Wanderung am Tiefpunkt. Das war teilweise gar nicht so leicht, denn ähnlich wie auf Madeira sind hier wenige Kilometer nicht unbedingt wenige Fahrminuten.

Die erste Reise mit dem Flugzeug

Der erste Flug für den kleinen Mann klappte zum Glück problemlos. Zum Start und Landen haben wir ihm die Trinkflasche angeboten, aber er hatte keine Probleme mit dem Druckausgleich. Von den knapp 5h Flug hat er immerhin 1 1/2h schlafend verbracht. Für die restliche Zeit hatten wir ein Entertainment-Handgepäcksstück. Dass wir allerdings eine Dreier-Reihe für uns hatten, war natürlich sehr angenehm.

Ich fands super, dass er trotz Babytarif bei Lufthansa Anspruch auf ein eigenes Gepäckstück hatte. So mussten wir für die Kraxe nicht extra zahlen. Und auch den Buggy durften wir kostenfrei direkt an der Flugzeugtür noch mit abgeben.

Der Mietwagen mit Kindersitz

Wir haben uns wieder vorab einen Mietwagen reserviert und diesmal einen Kindersitz dazu gebucht. Diesen musste ich dann am Parkplatz nochmal separat ansprechen und durfte mir dann im Nebenraum einfach einen nehmen. Sagen wir mal so, ich habe erst da gemerkt wie toll Isofix ist ;-) Der Sitz war schon in die Jahre gekommen und auch die Schutzpolster für den Hals haben leider gefehlt. Die Gurte waren aber alle vollkommen in Ordnung. Wer auf Nummer sich gehen will, sollte vielleicht doch lieber den Kindersitz von zuhause mitbringen.

Die Unterkünfte

Normalerweise verbringen wir auf Reisen nur wenig Zeit in den Unterkünften, mit Kind ändert sich das aber ein wenig (zumindest bei uns :)) und wir haben ein bisschen mehr Zeit mit der Suche verbracht.
Neben dem notwendigen Filter für ein Babybett und Hochstuhl haben wir auch nach einem (Whirl-)Pool und ein bisschen Garten geguckt. Wir haben uns für zwei Unterkünfte auf der Insel entschieden, damit wir die Fahrzeiten für die Ausflüge kürzer halten können. Der Plan ging nur bedingt auf, da wir Häuser relativ ab vom Schuss gewählt haben und wir meistens schon 15 Minuten von dort bis zur Autobahn gebraucht haben :-)
Trotzdem kann ich beide Unterkünfte (nicht nur für Familien) definitiv weiterempfehlen!
Unser Zuhause in Richtung Santa Cruz de Tenerife und die Unterkunft Adeje.

Windeln, Brei & Co

Unser kleiner Mann hat zum Zeitpunkt der Reise morgens noch eine Flasche Pre-Milch bekommen, Frühstück mit uns, Mittags ein Breiglas und Abends wieder Familientisch. Das Milchpulver habe ich von zuhause mitgebracht, da wollten wir kein Risiko eingehen. Für Mittags hatte ich noch ein paar Gläser mitgebracht, weil ich dachte dass ich die Menü-Gläser problemlos kaufen kann. Leider war das aber tatsächlich sehr schwierig. Es gab in den meisten Supermärkten nur Gläschen für ganz Kleine, also z.B. Kürbis pur. Ich habe in einem kleinen Spar in Güímar zwei Sorten Hipp ab 12+ gefunden und gleich mal alle Gläser eingepackt. Und im HiperDino gab es von der Hausmarke noch Menü-Gläser ab 8 Monaten. Also schlussendlich hat alles gut geklappt, aber ein paar Nerven hat es mich trotzdem gekostet.

Windeln, Feuchttücher und auch Quetschies sind dagegen überhaupt kein Problem, wenn man nicht auf eine bestimmte Marke festgelegt ist.

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