Seiltanz

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Südafrika – Von Kap zu Kap

Es fühlt sich schon fast wie ein anderes Leben an, als wir in Südafrika waren. Die letzten 1 1/2 Jahre sind wie im Flug vergangen und nach der Tripübersicht wird es nun Zeit für die etwas detaillierten Beiträge.

Gleich könnt ihr durch meine Lieblingsorte zwischen dem Kap der guten Hoffnung und dem Kap Agulhas scrollen. Knapp 300 Kilometer liegen zwischen den beiden Orten – wenn man denn die schönste und nicht die schnellste Strecke wählt.

Das Naturreservat am Kap der guten Hoffnung

Wir beginnen unseren Aufenthalt in Südafrika mit einer schönen Unterkunft in Kommetjie und haben so einen optimalen Ausgangspunkt für die Kap-Halbinsel. Direkt am nächsten Vormittag starteten wir mit dem Mietwagen Richtung Simons Town bzw. Boulders Beach. Wir haben ‘links und rechts’ des eingezäunten Strandes ein paar Pinguine gesehen und haben uns damit für diesen Tag begnügt, da wir wenige Tage später noch Bettys Bay anfahren wollten.Am Eingang zum offiziellen Naturreservat mussten wir ziemlich lange warten, bis wir unseren nicht gerade günstigen Eintrittspreis bezahlen durften.
Wir haben unser Auto am Kap der guten Hoffnung geparkt und sind von dort aus weiter über den Diaz Beach zum Cape Point gelaufen. Eine schöne Möglichkeit sich für ein paar Kilometer (ca. 6km hin- und zurück) die Beine zu vertreten. Und das Schild am Kap der guten Hoffnung eignet sich doch wunderbar für die Verkündung einer Schwangerschaft ;-)

Im Park konnten wir die recht offensiven Paviane, einige Sträuße (mit Baby) und viele Antilopen beobachten. Diesmal haben wir auch einen Abstecher zum Dias Kreuz und dem Platboom Beach gemacht. Ein perfekter erster Tag für eine Südafrika Reise.

Wanderung auf den Lion’s Head

Nicht weit von unserer Unterkunft entfernt lag der Noordhoek Beach. Das Wasser war eisig kalt, aber der Blick von der Straße aus auf den Strand lohnt sich allemal. Direkt danach beginnt der Chapman’s Peak Drive. Eine neun Kilometer lange Küstenstraße mit einigen Parkbuchten, um die wundervollen Ausblicke in Ruhe genießen zu können.
Unser eigentliches Ziel an diesem Vormittag war der Lions Head. Nachdem ich den Tafelberg schon 2011 bei meiner ersten Südafrika-Reise erklummen hatte, wollte ich dieses Mal den markanten Löwenkopf besteigen um so die Aussicht auf den Tafelberg und Kapstadt genießen zu können. Schon beim Aufstieg konnte ich mich kaum satt sehen am traumhaften Panorama um mich herum.

Vom Parkplatz aus startet die Wanderung eigentlich für alle in die gleiche Richtung. Erst recht weit oben, trennt sich der Weg. Entweder man wählt eine Kletterpassage oder folgt dem normalen Weg. Mit kleinem Babybauch wählten wir lieber den normalen Aufstieg, bei dem ich aber auch 2-3x die Hände anlegen musste und hin und wieder einen Steinbrocken für ein Päuschen genutzt habe. Aber bei diesem Ausblick bleibt man ja sowieso gerne für das ein oder andere Foto stehen.

Bis zum Kap Agulhas

Am nächsten Morgen packten wir unser Gepäck in den kleinen Mietwagen und düsten in Richtung Osten. In Muizenberg machten wir einen kurzen Stop um die berühmten bunten Strandhäuser zu fotografieren.
Anschließend umrundeten wir die False Bay fuhren den Stony Point bei Bettys Bay an. Im Stony Point Nature Reserve kommen vor allem Pinguinfans auf ihre Kosten. Und das zu einem Bruchteil des Eintrittspreises von Simons Town ;-)
Über Holzplanken werdet ihr durch die Pinguinkolonie geleitet und links und rechts warten die schwarz-weißen Freunde nur darauf von euch fotografiert zu werden. An diesem Tag hielten wir noch in Hermanus um ein-zwei Blicke auf das Wasser zu riskieren. Einen Wal konnten wir leider nicht entdecken und auch ansonsten hat mir die Ort weniger gefallen als vor einigen Jahren. Einfach viel zu viele Touristen…Rund zwei Stunden später erreichten wir den südlichsten Punkt Afrikas – das Kap Agulhas. Nach dem obligatorischen Foto am Gedenkstein spazierten wir noch ca. 20 Minuten in Wassernähe entlang bis zum Wrack der Meisho Maru 38, das dort seit 1982 direkt vor der Küste liegt.

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