Seiltanz

Explore. Dream. Dive.

Neuseelands Nordinsel: Tongariro-Nationalpark

Vom Wai-O-Tapu Wonderland aus, fuhren wir als nächsten kleinen Zwischenstopp, das gletscherblaue Wasser der Huka Falls an. Nach einem kurzen Spaziergang füllten wir am Lake Taupo unsere Vorräte auf und legten die letzten Kilometer zum Tongariro-Nationalpark zurück. Gleich bei Ankunft am Campingplatz haben wir erfahren, dass das Tongariro Crossing die nächsten Tage nicht möglich sein wird. Zumindest gab es keinen Shuttle-Service und bei miserablen Wetterbedingungen wollten wir das Crossing auch nicht angehen.
Übernachtung: Whakapapa Holiday Park

Auf der Suche nach Alternativen für das Tongariro Crossing

Wir hatten bereits im Voraus gebucht, weil wir uns sicher waren, dass der Nationalpark auch abseits des Crossings mit einigen Highlights aufwarten würde. Und so bestand unser Abendprogramm aus Überlegungen, was wir denn mit den nächsten Tagen so anstellen wollten.
Ein paar kleinere Wanderungen haben wir dann schließlich unternommen und sind doch noch auf unsere Kosten gekommen.

Tama Lakes Track über den Taranaki Wasserfall

Erst am sehr späten Vormittag konnten wir uns, bei wirklich bescheidendem Wetter, dazu aufraffen eine Wanderung zu starten. Wir konnten direkt vom Campingplatz loslaufen und blieben immer auf dem gut beschildertem Weg Richtung Taranaki Falls.
Der Track ist sehr gut ausgebaut und führt teilweise sogar auf Holzstegen entlang. Am ‚Lower Tama Lake‘ angekommen wurde es nochmal richtig anstrengend. Zum einem ging ein sehr starker Wind, der sich als Ziel gesetzt hat mich vom Berg zu wehen. Der Regen bzw. Schnee der uns ins Gesicht peitschte tat sein Übriges.
Trotzdem kämpften wir uns noch durch das steile Geröllfeld nach oben zum ‚Upper Tama Lake‘. Der Ausblick ist an sonnigen Tagen sicherlich beeindruckender, dafür hatten wir aber die ganze Landschaft nur für uns. Nach 6h waren wir zurück im Camp. So froh um meine Wärmflasche war ich die ganze Reise nicht mehr :-)

Tawhai Falls, Mounds Walk und die Meads Wall

Von der Hauptstraße 47 zweigt eine Straße Richtung Whakapapa ab. Auf dieser findet ihr immer wieder Haltebuchten oder kleine Parkplätze die euch zu kleineren Trails oder Aussichtspunkten lotsen.
Wir begannen unseren zweiten Tag mit einem Besuch des Tawhai Falls, besser bekannt als Gollums Pool aus Herr der Ringe. Wobei da schon ein bisschen nachgeholfen wurde ;-) Für den Weg benötigt man vielleicht 5 Minuten.
Auch für den Stop am Mounds Walk müsst ihr nicht viel Zeit einplanen. Der Weg führt euch zu einem netten Aussichtspunkt, für Hin- und Rückweg benötigt ihr nur so 15 Minuten.

Richtig gut gefallen hat mir der Blick von der Meads Wall (auch bekannt aus Herr der Ringe) auf den berühmten Mount Ngauruhoe. Leider waren an unserem Besuchstag die Sessellifte außer Betrieb. Ansonsten kann man von dort noch tolle andere Trails wie den Skyline Trail laufen. Um dorthin zu gelangen, müsst ihr von Whakapapa der Bruce Road folgen.

Kleine Tour zu den Silicia Rapids und der Ridge Walk

Etwas weiter unten an der Bruce Road haben wir geparkt um zu den Silica Rapids zu laufen. Der Weg war wirklich schön und auch der Wasserlauf mit weißer Färbung war interessant zu beobachten. Auch hier waren kaum anderen Touristen unterwegs.

Am Abend sind wir vom Whakapapa Holiday Park aus noch den Ridge Walk gelaufen. Ebenfalls sehr kurzweilig mit schönem Blick auf den Schicksalsberg (da wären wir wieder bei Herr der Ringe :D). Gerade zum Sonnenuntergang kann man dort sicher einige schöne Bilder machen :)Am nächsten Tag stand ein längerer Fahrtag auf dem Plan. Kurz vor Wellington besuchten wir noch das Nga Manu Nature Reserve in der Hoffnung auf ein paar interessante Vögel. Besonders spannend war es dort allerdings nicht. Ca. 50 Minuten später kamen wir bei unserem Nachtplatz an, denn am nächsten Morgen startete die Fähre Richtung Südinsel. Diese haben wir bereits vorher online gebucht.
Übernachtung: Belmont Regional Park

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