Seiltanz

Explore. Dream. Dive.

Sossusvlei und Deadvlei: Hohe Dünen, tote Bäume und ein wenig Leben

Von Swakopmund aus ging es für uns in einer Tagesfahrt über die geliebten Schotterstraßen weiter bis nach Sesriem – das Tor zum Sossusvlei. Auf der Fahrt dorthin kamen wir auch am bekannten Schild des südlichen Wendekreis vorbei. Mehr als ein Fotostopp war hingegen das Mini-Örtchen Solitaire. Nach gut drei Stunden Fahrt wollten wir uns schließlich doch auch mit dem berühmten ‚Moose-Apfelkuchen‘ stärken. Sowas mitten in der kahlen Wildnis Namibias zu essen ist schon einfach verrückt ;-) Noch eine gute Stunde trennte uns vom Tagesziel Sesriem – auf dem Weg dorthin sahen wir noch diesen Höhleneingang. Wir waren bei der Hitze aber tatsächlich zu faul hinunterzulaufen. Schlechter Reiseblogger :)
Im Sossus Oasis Camp haben wir den Abend dann gemütlich beim Grillen ausklingen lassen.

Ab ins Sossus- und Deadvlei

Um halb 7 durchquerten wir das Sesriem-Gate und machten uns an die gut 60km lange (Asphalt-)Strecke bis zum Parkplatz für die ‚Normalfahrzeuge‘. Die ersten Dünen haben wir im Morgenlicht zwar schon bestaunt, aber wir wollten gerne vor der schlimmsten Hitze das Deadvlei erlebt haben. Wer ohne 4×4 (und entsprechender Erfahrung) ankommt, muss die letzten 5 Kilometer entweder zu Fuß zurücklegen oder den Shuttle (170 NAD – Stand 2018) nutzen. Die rund 20 minütige Fahrt war eigentlich ganz nett, auch Oryxe begrüßten uns auf dem Weg. Vom Parkplatz des Shuttles geht es einigermaßen ebenerdig bis zur Pfanne des Deadvleis. Auch wenn ich bereits vorab unzählige Bilder gesehen habe, der Anblick war überwältigend. Der helle Lehmboden, die getrockneten Kameldornbäume und ansonsten ringsherum nur Sand in Form von hohen Dünen.




Von der Senke sind wir querfeldein die erste Erhebung der Big Daddy Düne hochgelaufen, um dann relativ flott zu beschließen, dass es dort auf dem Dünenkamm schon hübsch genug ist und wir an diesem Tag keinen Gipfel mehr erklimmen müssen ;-) Wer etwas geduldig ist, kann im Sand der Dünen auch hin und wieder eine Echse entdecken.

Ein spätes Frühstück an der Düne 45

Auf dem Rückweg Richtung Sesriem entschieden wir uns für ein spontanes Frühstücks-Picknick am Fuße der Düne 45. Schon praktisch, wenn man immer alles im Auto dabei hat :) Während wir unser Essen mit den Ameisen teilten, bestaunten wir die fleißigen Touristen die die Düne erkraxelten.

Ein kurzer Marsch im Sesriem Canyon

Wenige Kilometer vor Sesriem befindet sich noch im Park der Sesriem Canyon. Ein kleiner Fußweg führt die gut 30 Meter hinunter in den Canyon und man hat die Möglichkeit ein bisschen auf dem ausgetrockneten Flussbett zu spazieren. Allerdings war es um die Mittagszeit wirklich sehr heiß dort. Sich den Canyon für den nächsten Morgen aufzuheben wäre sicherlich nicht verkehrt gewesen :)

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