Seiltanz

Explore. Dream. Dive.

Höllentalklamm

Von Grainau aus sind wir über den kleinen Ort Hammersbach ins Höllental gewandert. Der Hauptgrund dafür war natürlich die Höllentalklamm.
Und wir wurden nicht enttäuscht, es war einfach unfassbar schön. Und nein, ich habe keine 300 Bilder gemacht. Es waren nur 299 :-)
Aber jetzt von vorne. Geparkt haben wir in Grainau. Von dort aus ging es erstmal an der Straße entlang nach Hammersbach, und dort am gleichnamigen Bach entlang bis zur Klammeingangshütte. Das waren bei uns ca. 4km und 300 Höhenmeter. Insgesamt war es wirklich eine leichte Tour. Normale Fitness reicht aus ;-)

An der Hütte muss man die 4€ Eintritt für die Klamm bezahlen. Samstag war auch bei uns super Wetter, aber in der Klamm war es wirklich kühl und feucht. Also unbedingt Regenjacke mitnehmen.
Und schon steht man zwischen hohen Felswänden. Es gibt zig Wasserfälle, Tunnel oder pfützenreiche Wege direkt am Hammersbach. Die Bilder können die komplette Schönheit des Ortes überhaupt nicht wiedergeben, aber eine kleine Bilderflut gibt es natürlich jetzt trotzdem :D

Und dann ist man auch schon am Ende der Klamm angekommen. Das kann nur 40 Minuten brauchen, oder auch 1 1/2h. Bei uns eher zweiteres. Erst gucken und staunen, Foto, gucken und staunen :-) Und immer brav schön, schön, schön sagen.

Unser Ziel war die Höllentalangerhütte. Die liegt ca. 1/2h Fußmarsch hinter der Klamm.
Das Wasser des Hammersbach ist so klar, man sieht es kaum. Hier ging ein kleines Bächlein durch den Weg, auf dem zweiten Bild dürftet ihr das Wasser dann auch erkennen :-)
Auf dem Weg zur Hütte konnten wir ordentlich Sonne tanken :-)
Dann haben wir aber doch erstmal ein Päuschen eingelegt und den tollen Ausblick genossen.

Die Hütte ist auch ein beliebter Übernachtungspunkt für diejenigen, die weiter auf die Zugspitze wollen. Wir haben uns dort nur bei Holunderschorle und Buttermilch mit Beeren erfrischt :-)

Ein bisschen Schnee gab’s auch noch im Höllental.

Eigentlich wollten wir dann über den Stangensteig zurück nach Hammersbach gehen…

allerdings hatten meine Schuhe nicht mehr soviel Lust. Schon in der Hütte wurde ich mit Draht versorgt, da der eine Schuh dabei war sich aufzulösen. Paar hundert Meter weiter unten ging es mit dem zweiten los. Mit ein bisschen Schnur konnten wir ihn auch erst festbinden. Nach ein paar Schritten haben sich aber jeweils beide Sohlen gelöst und plötzlich hatte ich nur noch Füßlinge an.
Tjaa, wer schon immer wissen wollte warum mein Rucksack so schwer ist – tadaaa Ersatzschuhe. Nach der Klamm die Füße kurz in der Sonne trocknen lassen und ab in die Sneakers. Für das Stück nach unten absolut ausreichend.. Meine Rettung :-)

Einfach ein herrlicher Tag! Höllental, ich komme wieder!

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